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Jahresprogramm 2008
 
 

Datum

Veranstaltung

Organisation   

Treff-

punkt

März

 

 

 

29.03.2008

 

Oldtimer & Teile Markt, Fribourg (FR)

http://www.oldtimer-teilemarkt.com/

 

15.03.2008

Generalversammlung

Vorstand

18.00 Uhr

Waldheim

Wilen / Sarnen

April

 

 

 

27.04.2008

Oldtimer Sunday-Morning Treffen

Zug, Siemensareal

von 10:00 - 13:00   http://www.osmt.ch/

 

 

Mai

 

 

 

02.05. -

04.05.2008

60 Jahre APE-Treffen

D - Bergatreute

http://www.euroape.de/

Süddeutschland  Präsident

bis 10.04.2008

bei Präsident

anmelden

10.05.2008

11.05.2008

Oldtimer in Obwalden, Sarnen (OW)

http://www.o-io.ch

 

 

24.05.2008

25.05.2008

US - Car Meeting in Schenkon

http://www.the-wanderer.ch

 

 

25.05.2008

Oldtimer Sunday-Morning Treffen

Zug, Siemensareal

von 10:00 - 13:00  http://www.osmt.ch/

 

 

31.05.2008

01.06.2008

Jeep Treffen

Holzhäusern

http://www.jeeptreffen.ch/

 

 

Juni

 

 

 

08.06.2008

US – Car and Harley Meeting

Oberwinterthur

http://www.v8-cruisers.ch

 

Jahresprogramm 2008 / 2

29.06.2008

Oldtimer Sunday-Morning Treffen

Zug, Siemensareal

von 10:00 - 13:00  http://www.osmt.ch/

 

 

 

Juli

 

 

 

27.07.2008

Oldtimer Sunday-Morning Treffen

Zug, Siemensareal

von 10:00 - 13:00  http://www.osmt.ch/

 

 

August

 

 

 

31.08.2008

Oldtimer Sunday-Morning Treffen

Zug, Siemensareal

von 10:00 - 13:00  http://www.osmt.ch/

 

 

September

 

 

 

06.09.2008

07.09.2008

Picnik-Weekend

Sektion Horw

Marcel Aufdermauer

Programm folgt

14.09.2008

US-Car & Motorcycles Meeting in Volketswil   

http://www.ccc-schweiz.ch/

 

 

28.09.2008

Oldtimer Sunday-Morning Treffen

Zug, Siemensareal

von 10:00 - 13:00  http://www.osmt.ch/

 

 

Oktober

 

 

 

11.10.2008

Michaelskreuz Rennen  

http://www.michaelskreuz rennen.ch/

 

November

 

 

 

03.11.2007

Oldtimerteilemarkt ZH

http://www.sdhm.ch

 

29.11.2008

Jahresschlusshock

Hans Frunz 041 660 42 50

 

Dezember

 

 

 

13.12.2008

Weihnachtshock

IG APE Schweiz, Zürich

U. +  W. Peier

Infos 2009

14.03.2009

 

Generalversammlung

 

Vorstand

 

Angebote / 60 Jahre Ape Piaggio

 

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Angebote 

 

 

Liebe Piaggio-Freunde

auch in meiner Garage steht noch ein APE Piaggio P2. Leider finde ich kaum Zeit, mich ihm zu widmen. Es bräuchte einige Arbeiten, um es MFK-tauglich zu machen. Ich habe mich deshalb heute entschlossen, es zu verkaufen. Wenn ihr vielleicht jemanden kennt, der Interesse hat, dann lasst es mich wissen.

 

Heinz Estermann

 

E-mail:                      h1z@gmx.net

Tel.                          +41 41 550 62 00

Preisvorstellung:        CHF 3'500.-       

Einige Angaben:
- es läuft, Fritz hatte mir einen revidierten Motor eingebaut, mit welchem ihm kaum 200km gemacht habe
- der elektrische Anlasser funktioniert im Moment nicht, man muss es anstossen
- Alu-Brückenaufbau
- an einigen Stellen nagt der Rost
- die Bremsen müsste man überprüfen

 

 

P2 Enzo

 

 

 

 

 

 

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60 Jahre Ape Piaggio
  

sueddeutsche.de

Ressort: Auto & Mobil
URL: /automobil/artikel/653/159223/
Datum und Zeit: 11.04.2008 - 12:06

von Sebastian Viehmann

 

Die Arbeiter-Biene

Vor 60 Jahren knatterte das erste Ape-Dreirad über südliches Kopfsteinpflaster. Die Transporter-Zwerge geben bis heute dem italienischen Straßenbild seinen speziellen Anstrich.

 

Piaggio Ape
Der populärste Kleintransporter Italiens: die Ape.
Foto: Piaggio
 

Palermo in den frühen Morgenstunden. Ein leichter Dunst liegt über der sizilianischen Hafenstadt. Langsam quält sich der morgendliche Verkehr durch die engen Straßen. Auch tausende Bienen schwärmen aus - vom Hafen zum Fischmarkt, von den Bauern zum Gemüsehändler, vom städtischen Depot zur Müllsammlung. Doch Palermos Bienen summen nicht, sie knattern. "Ape" - italienisch für Biene - heißt der populärste Kleintransporter Italiens.

Ein Motorrad mit Ladefläche

Das 2,5 Meter kurze und 1,3 Meter schmale Dreirad der Firma Piaggio ist schließlich das einzige Nutzfahrzeug, das sich selbst durch die engsten und verwinkelsten Gässchen zwängen kann. Ein Wendekreis von 4,8 Metern lässt jeden Vierradler alt aussehen, und 200 Kilogramm Nutzlast (Ape 50) reichen für eine Ladung Tomaten locker aus.

Im Prinzip ist die Ape nichts anderes als ein Motorrad mit Ladefläche und Fahrerkabine. Der Komfort im Führerhäuschen ist gleich Null, weder Heizung oder Radio lenken den Fahrer vom chaotischen Verkehrsgetümmel ab. Die passive Sicherheit besteht vor allem darin, dass die Töfftöff-Dreiräder ziemlich langsam unterwegs sind und sich potenzielle Unfallgegner im günstigsten Fall aus anderen Dreirädern, Mofas oder Fußgängern rekrutieren.

Viele Dreirad-Piloten dürften die Geburtsstunde des Mofa-Transporters noch als Kind miterlebt haben - der typische Ape-Fahrer ist heute meist ein Gemüsehändler kurz vor dem Rentenalter mit Schiebermütze auf dem Kopf. Doch auch Mama, Papa und ein bis zwei Bambini passen mit etwas gutem Willen ins Führerhaus. Und in manchen Regionen Italiens sind die kleinen Apes mit 50 Kubik sogar unter Jugendlichen Kult. Man darf sie schon ab 14 Jahren fahren, und eine rege Tuner-Szene motzt die Dreiräder tüchtig auf.

Piaggio Ape
Wenn es sein musste, transportierte die Ape auch schwerere Dinge ...
Foto: Piaggio
 

Der Dieselmotor der Langversion Ape tm holt aus seinem 422 Kubikzentimeter großen Motörchen 12 PS und ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h gut. Im kleinen Zweitakter ist schon bei 40 Sachen Schluss. Die Ladekapazität der Winzlinge ist dafür beachtlich – mehr als 700 Kilogramm kann die Langversion der italienischen Biene mit sich herum schleppen.

Doch selbst bei den kleinen und uralten Apes, die noch zu tausenden durch die Gassen wuseln, gibt es beim Beladen nur eine Grenze: die Fantasie des Fahrers. "Wenn das Gemüse schon zu allen Seiten über die Ladefläche hinaus ragt, wird eben hoch gestapelt", lacht der Gemischtwarenhändler Matteo, der seine Ape als rollenden Verkaufsstand nutzt.

Hat denn die Polizei da nichts dagegen? Und hat er nicht überhaupt manchmal Angst in seiner Blechkiste, mitten zwischen den großen bösen Autos? Matteo schaut völlig verständnislos - offenbar kann nur ein Deutscher so eine dämliche Frage stellen.

Dabei findet man die Antwort schon in Palermos Straßenverkehr, den man als konstitutionelle Anarchie beschreiben könnte. Vorfahrt hat im Zweifel der, der schneller aufs Gas tritt. Ampeln sind vielleicht schön bunt, stehen aber nicht immer im Mittelpunkt des Interesses sizilianischer Autofahrer.

Trotzdem lautet ein ungeschriebenes Gesetz: Fahre so, dass niemand zu Schaden kommt. Alte Leute lässt man auch ohne Zebrastreifen über die Straße. Gehupt wird viel seltener, als man es sich vorstellen würde. Ein kurzes Hupen heißt "Lass mich mal rein" oder "Achtung Luigi, gleich krachen wir zusammen!" Dass in diesem chaotisch-freundlichen Blech-Knäuel auch kleine Dreirad-Transporter wie die Ape ihren Platz haben, ist kein Wunder.

Seit 1948 im Einsatz

Die Geburtstunde des fleißigen Blech-Bienchens schlug übrigens schon 1948, nur zwei Jahre, nachdem Piaggio die legendäre Vespa auf die Räder stellte. Und die erste Ape war auch nichts anderes als eine Vespa mit hölzerner Ladefläche.

Bis heute baut Piaggio das Dreirad mit Zweitaktmotor. Längst steht aber auch ein Dieselmotor zur Verfügung. Für den indischen Markt gibt es Apes mit Erdgasantrieb. Und es gibt von der einfachen Pritsche bis zum Müllkipper mehrere Aus- und Aufbauvarianten. Eigentlich schade, dass das knuffige Dreirad in Deutschland nur ein Schattendasein fristet - als mobile Werbetafel, origineller Hähnchengrill oder Geldautomat.


 

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Bienchen auf drei Rädern: Die Ape

Typisch italienisch kommen sie dahergerattert: Die Marke Piaggio kennt man hierzulande eher durch ihre Motorroller. Die legendäre Vespa war und ist im Nachkriegsitalien das Fortbewegungsmittel schlechthin. Sie ist erschwinglich, praktisch und ökonomisch. Mit ihr kann man sich laut knatternd durch alle Staus schlängeln, und l`amore findet hintendrauf auch noch ein Plätzchen.

Doch ein großes Manko hat die Vespa: Größere Lasten lassen sich mit ihr nicht transportieren. In den ersten Nachkriegsjahren war man gezwungen, mit einfachen Mitteln auszukommen. So kam den Ingenieuren von Piaggio die Idee, der „Vespa“, das heißt „Wespe“, eine größere Schwester hinzuzufügen, die „Ape“, was „Biene“ heißt.

1948 begann die Produktion der Ape im Viaggiowerk in Pontedera. Sie sollte die Vorteile des Rollers mit denen eines Lastentransporters verbinden. So wurde der Roller salopp gesagt hinten abgeflext und mit zwei Hinterrädern und einer Ladefläche versehen. Die so entstandene Ape erwies sich als das Allroundfahrzeug, auf das ganz Italien gewartet zu haben schien. Der minimalistische Kleintransporter wurde schnell zum „Brot- und Butter-Fahrzeug“.

Klein und wendig, wie sie ist, findet sie ihren Weg auch durch die engsten Gässchen eines italienischen Bergdorfes und durch schmale Wirtschaftswege. Die relativ niedrigen Anschaffungs- und vor allem die geringen Unterhaltskosten machen sie beinahe für jedermann erschwinglich.

Und so wurde die Ape zum Standardfahrzeug der Handwerker, Bauern und Kommunalbetriebe, auch eine Taxiversion und einen Sattelauflieger hat es gegeben. In unzähligen Versionen knattert das markante Dreirad durch Italien. Eisverkäufer füllen die Hörnchen von ihrer Ladefläche, Weinbauern laden ihre 25-Liter-Flaschen auf ihr ab, fliegende Händler bringen Berge bunter Billigkleidung mit ihr zum Markt, randvoll mit Oliven fährt sie zur Ölmühle, um mit großen Blechkanistern voll Olivenöl zurückzukehren, der Großvater karrt das Feuerholz mit ihr durch die Gassen und am Sonntag bringt er die Familie auf der Ladefläche zur Kirche.

Obwohl der Siegeszug des Autos die Blütezeit der Ape enden ließ, prägt sie doch auch heute noch überall das Bild italienischer Straßen. Außerhalb Italiens ist sie kaum bekannt, was wohl daran liegt, dass sie nur in Italien von der Gesetzgebung begünstigt war. Das könnte sich ändern wenn die neue Führerscheinklasse S für Kleinstwagen, die im Moment zur Debatte steht, eingeführt wird. Die Geschwindigkeit dieser Fahrzeuge soll auf 45 km/h begrenzt sein, die Leistung auf 4 kW. Hierunter könnte auch die Ape 50 fallen.

Die Ape ist unschlagbar im Unterhalt. Die Ape 50, das als Zweitakter betriebene Dreirad, verschlingt nur magere 100 € Versicherungskosten im Jahr und ansonsten nichts außer Sprit und den selten nötig werdenden Reparaturen, die der wackere Tüftler bei dieser klaren Technik meist selbst oder mit versierten Freunden ausführt. Und die Spritkosten sind bei einem Verbrauch von 3-4 Litern auf 100 Kilometern zudem auch recht überschaubar. Der Tank fasst übrigens satte 10 Liter.
Die Ape ist steuerfrei und unterliegt nicht der TÜV-Pflicht.

Die modernen Api werden als Cross mit Überrollbügel angeboten, als Pick Up oder als geschlossener Kastenwagen, der sich allerdings mit drei Handgriffen auch in einen Pick Up verwandeln lässt. Da es für die Ape ein breites Anwendungsgebiet gibt, wurden die merkwürdigsten Aufbauten entwickelt. Spezialisierte Firmen verwandeln die Standardape in die bizarrsten Vehikel.

Als Benziner sind sie mit einem Hubraum von 50 bis 500 cm³ und als Diesel mit 500 cm³ lieferbar. Der Einzylinder-Zweitaktmotor mit 50 cm³ leistet 1,9 kW, das sind gut zweieinhalb Pferdestärken.

Die Ausmaße der Ape 50 sind beschaulich: 2,52 Meter in der Länge, 1,25 Meter in der Breite und 1,53 Meter in der Höhe. Mit ihrem Wendekreis von 4,80 Metern ist die Ape ihren größeren Artgenossen gegenüber klar im Vorteil.

Auf der Ladefläche der Ape 50 dürfen bis zu 200 km Lasten untergebracht werden, auf der der Ape Tm immerhin 700 kg. Der Fahrer sitzt vor allem Unbill des Wetters geschützt im Innenraum, der allerdings recht klein ist. Die Ape ist schließlich nur ein Einsitzer und für Personen ab 190 cm Größe wird es schon recht kritisch.

Die übliche Ape 50 erreicht etwa 40 km/h. Schlitzohren bauen in sie einen 85 cm³ Kessel ein, was zwar nicht ganz legal ist, aber doch meist unbemerkt bleibt. So getunt erreicht sie immerhin 50-55 km/h.

Die Ape ist nicht gerade leise, sie rattert ordentlich durch die Gegend, so wie der Italiener es liebt. Auch im Innenraum ist man vor diesem Geräuschpegel kaum geschützt, da hilft nur ein ordentliches Radio, um den Schallquelle etwas zu verlagern.

Die Anschaffung kostet ca. 4000-5000 €. Bedenkt man die geringen Unterhaltskosten, ist das sicherlich eine lohnende Investition. Dazu kommt, dass die Ape beinahe unverwüstlich scheint, sie rollt und rollt und rollt. Gebrauchte Ape sind daher kaum zu bekommen, wer sie einmal hat, den begleitet sie ein Leben lang.

 
 
 
 
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3 -Rad Treffen und Veranstaltungen und Berichte

 

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      3 -Rad Treffen
Veranstaltungen und Berichte
 
Vorankündigung:

 

     
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 Bericht vom ersten Treffen für Dreiräder bei Guido Roesseler 
auf der Straussenfarm im Dreiländereck 
22. bis 25. Mai 2008
 
 

Erstes Dreiländertreffen für Dreiradfahrer – Auch ein Tuk Tuk war dabei

Mit der Piaggio Ape auf großer Reise

 

Von Roger Braem, Hombourg

 

In den letzten Tagen ist in der Gegend so manch einem eine Kolonne von kleinen Fahrzeugen aufgefallen, die meist nur aus Filmen oder aus dem Italienurlaub bekannt sind: die Ape des italienischen Herstellers Piaggio, der dieses Fahrzeug 1947 auf den Markt brachte.

Bei der Ape handelt es sich um einen Kleintransporter mit drei Rädern, eines vorne und zwei hinten, kurz gesagt um ein Motorrad mit Fahrerkabine und Ladefläche. Guido Roesseler aus Hombourg, dessen Ehefrau die Straußenfarm Gensterbloem betreibt, ist begeisterter Dreiradfahrer und kann trotz seiner Behinderung und dank seiner Ape, mobil bleiben und seine Ehefrau bei der Arbeit unterstützen.

Retrolook

Seine Ape im Retrolook ist mit einem Motorradlenker ausgerüstet, an dem sich auch die Schaltung befindet, so dass ihm seine Gehbehinderung beim Fahren keine Probleme bereitet. Mit dem Kleintransporter, dessen Aufbau in Eigenleistung angefertigt wurde, kann Roesseler die regionalen Märkte mit Straußenfleisch, Eiern, Federn und anderen Produkten der Farm beliefern. Die Farm neben dem amerikanischen Friedhof ist übrigens mit 24 Zuchttieren die zweitgrößte Belgiens. Jährlich schlüpfen dort über 220 Küken, die – wie weitere Bruteier – europaweit verkauft werden.

Nun hatte Guido Roesseler vom 22. bis 25. Mai zum ersten Treffen für Dreiräder im Dreiländereck geladen. An die 20 Dreiradbegeisterte waren für vier Tage zur Straußenfarm angereist und erlebten einige interessante Tage bei Ausflügen und Fachsimpelei am abendlichen Lagerfeuer. So wurde am Freitag das Schokoladenmuseum Jacques in Eupen besucht. Am Samstag trafen wir die Dreiradfahrer beim Ausflug zum Dreiländerpunkt. Klaus Bootz war mit seiner Ape 50 aus Erftstadt angereist. Der Malermeister benutzt sein Dreirad täglich zu beruflichen Zwecken und nimmt an den Wochenenden gerne an derartigen Treffen teil. Auch ein Krankenfahrstuhl aus DDR-Zeiten war zu bestaunen. Der Zweisitzer von 1987 ist mit einem Duo Simson-Motor bestückt. Mit 415 Kilometern hatte Detlef Berg aus Neudenau bei Heilbronn die weiteste Anfahrt.

»Pikatschu«

»Ich fahre über Landstraßen und genieße dabei die Landschaft«, war der Ape-Freak mit dem Besuch in Belgien sehr zufrieden. Sein Fahrzeug hat er übrigens auf den Namen »Pikatschu« getauft, da ein Freund auf einer zünftigen Geburtstagsfete den Namen Piaggio nicht mehr richtig auszusprechen im Stande war. Fernfahrer Ady Ohles aus Medell hat sich seine Ape 50 aus Verona mitgebracht und selbst in eine Kipperversion umgebaut. Joseph Brandt aus Kelmis hat seine Ape TM vor drei Jahren bei Moto Köttgen in Eynatten gekauft und gebraucht das Dreirad für alle anfallenden Transporte. Das Fahrzeug kann bis zu 750 kg beladen werden.

Michael Petersen aus Offenbach am Main hat seine Biene – Ape heißt auf italienisch Biene – zum Wohnmobil mit Bett und sogar Stromanschluss umgebaut. »Mir gefällt das Treffen hier in Belgien ausgesprochen gut. Ich lerne neue Leute kennen und treffe alte Freunde«, freute sich der Hesse auf eine Neuauflage dieser Veranstaltung. Auch Günter Thiessen aus Erbach im Odenwald hat seine Ape zum Wohnmobil in zig Arbeitsstunden umgebaut. Für den Neueinsteiger war es das zweite Treffen dieser Art. Jürgen Behrens aus Traunstein war mit seinem aus Thailand importierten Tuk Tuk angereist. Das Dreirad hat einen 28 PS starken Daihatsu-Motor und bringt 90 km/h auf die Straße.

Neuauflage

Harald Berghoff aus Bingen hat eine Internetseite mit allen möglichen Reparaturen an der Ape eingerichtet, damit jeder Liebhaber weiß, was wo zu schrauben ist. Seine rote Ape ist mit vielen Chromteilen verziert. Nach dem Ausflug am Samstag ging es zum gemütlichen Beisammensein zur Straußenfarm zurück und am Sonntag machten sich die Teilnehmer, nach dem Frühstück, auf den Heimweg. Guido Roesseler denkt auf jeden Fall daran, dieses Treffen, vielleicht schon im kommenden Jahr, zu wiederholen.